Microservices-Architektur meistern – vom Konzept zur Praxis

Verteilte Systeme sind längst keine Science-Fiction mehr. Sie bilden das Rückgrat moderner Softwarelandschaften – und wer sie versteht, hat einen echten Vorteil. Unser Lernprogramm ist für alle gedacht, die tiefer einsteigen wollen: von Backend-Entwicklern bis zu Systemarchitekten, die endlich wissen wollen, wie man skalierbare Anwendungen baut, ohne dass alles auseinanderfliegt.

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Technische Infrastruktur und moderne Serverarchitektur

Was macht das Programm besonders?

Wir haben keine Lust auf theoretische Schnellschüsse. Microservices sind komplex – und genau deshalb braucht es Zeit, um sie wirklich zu durchdringen. Unser Ansatz ist praxisnah, aber nicht oberflächlich. Ihr arbeitet an realen Szenarien, lernt Best Practices kennen und versteht, warum manche Entscheidungen in der Architektur Gold wert sind – und andere ein teures Desaster.

Kernthemen des Programms
  • Service-Design und Ivexaenorix-Driven Design als Grundlage
  • API-Gateways, Event-Driven Architecture und asynchrone Kommunikation
  • Container-Orchestrierung mit Kubernetes und Service Meshes
  • Monitoring, Logging und Fehlersuche in verteilten Umgebungen
  • Deployment-Strategien: Blue-Green, Canary und Rolling Updates

Jedes Modul baut auf dem vorherigen auf. Am Ende habt ihr nicht nur Wissen, sondern ein funktionierendes Microservices-Setup, das ihr verstanden habt – von der Datenbank bis zur Load Balancing-Strategie.

So läuft das Programm ab

Phase 1: Grundlagen und Architekturmuster

Wir starten mit den Basics: Was sind Microservices überhaupt? Wo machen sie Sinn, wo nicht? Ihr lernt Entwurfsmuster kennen und baut euren ersten Service.

Dauer: etwa 4 Wochen. Erwartung: Ihr könnt einen einfachen Service isoliert entwickeln und verstehen, wie er mit anderen kommuniziert.

Phase 2: Kommunikation und Integration

Jetzt wird's spannend: REST, gRPC, Message Queues – welche Technologie passt wann? Ihr implementiert verschiedene Kommunikationsmuster und lernt, wie man Services sauber miteinander verbindet.

Hier wird auch über Fehlertoleranz gesprochen: Retries, Circuit Breaker, Timeouts. Dinge, die in der Realität den Unterschied machen.

Phase 3: Deployment und Infrastruktur

Container sind cool, aber wie bringt man sie produktiv ans Laufen? Kubernetes, Helm Charts, CI/CD-Pipelines – wir bauen eine komplette Deployment-Umgebung auf.

Inklusive Monitoring-Stack: Prometheus, Grafana, Jaeger für Distributed Tracing. Klingt nach viel? Ist es auch – aber genau das macht den Unterschied.

Phase 4: Skalierung und Optimierung

Der letzte Schritt: Performance-Tuning, Load Testing, Skalierungsstrategien. Ihr lernt, wie man Engpässe findet und behebt – bevor Nutzer sie merken.

Am Ende steht ein lauffähiges System, das ihr selbst gebaut habt. Nicht perfekt, aber funktional. Und vor allem: durchschaut.

Der Weg zum Microservices-Experten

Sechs bis neun Monate – das ist der realistische Zeitrahmen, wenn ihr nebenberuflich dabei seid. Es gibt keine Abkürzung, aber dafür ein klares Ziel: Ihr sollt am Ende eigenständig Microservices-Architekturen konzipieren und umsetzen können.

Was ihr mitbringen solltet

Programmiererfahrung ist Pflicht – mindestens ein bis zwei Jahre mit einer gängigen Backend-Sprache. Idealerweise kennt ihr schon ein Framework (Spring Boot, Node.js, Django – egal). Erfahrung mit Docker ist hilfreich, aber kein Muss. Den Rest lernen wir gemeinsam.

1
Einführungsphase

Ihr bekommt Zugang zu allen Lernmaterialien und startet mit den ersten praktischen Übungen. Keine Eile – lieber gründlich als schnell.

2
Projektbasiertes Lernen

Jedes Modul endet mit einem Praxisprojekt. Ihr baut etwas Funktionales, bekommt Feedback und verbessert eure Lösungen iterativ.

3
Code Reviews und Diskussionen

Gemeinsame Sessions, in denen wir Code analysieren, Architekturentscheidungen diskutieren und voneinander lernen. Hier entstehen oft die besten Einsichten.

Was ihr vorher wissen solltet

Das sagen Teilnehmende

Henrik Bergström, Backend-Entwickler
Henrik Bergström

Backend-Entwickler, Hamburg

Ich hatte vorher nur mit Monolithen gearbeitet und dachte, Microservices sind einfach kleine Services. War nicht so. Das Programm hat mir gezeigt, wie viel Planung dahintersteckt – und wie viel schiefgehen kann, wenn man's falsch macht. Jetzt fühle ich mich sicher genug, um eigene Architekturen vorzuschlagen.
Silja Vesterinen, DevOps-Ingenieurin
Silja Vesterinen

DevOps-Ingenieurin, Berlin

Das Monitoring-Modul war Gold wert. Vorher habe ich Logs analysiert und gehofft, dass ich irgendwas finde. Jetzt baue ich von Anfang an Observability ein und weiß, wo ich bei Problemen ansetzen muss. Hat meinen Job deutlich entspannter gemacht.
Anouk Jansen, Software-Architektin
Anouk Jansen

Software-Architektin, München

Ich war skeptisch, ob ich neben dem Job durchhalte. Aber das Tempo war machbar, und die Projekte haben tatsächlich Spaß gemacht. Besonders die Code-Review-Sessions – da habe ich gemerkt, wie unterschiedlich man Probleme lösen kann. Und dass meine Lösungen auch nicht immer perfekt waren.